Lyrik 2: Ein Akrostichon*

Die folgende kleine Lyrik ist sozusagen eine Auftragsarbeit. Ich fragte herum, welcher Versform ich als nächstes folgen solle und der Vorschlag von Marcus S. aus G. lautete: „Akrostichon“. Das Schlüsselwort gab er mir ebenfalls vor. Also bitte sehr:

Fast hätte er mich überzeugt.
Laut trällert er sein großes Lied.
Ich höre zu, doch mir wird klar:
Tumb ist er wie ein Suppenhuhn.
Zurechnungsfähigkeit gleich Null,
Paukt und trompetet er daher.
Ich höre hin, doch nicht mehr zu.
Er fühlt sich groß und redet wirr.
Pfeife ist wohl das Synonym.
Ernst nehmen kann ihn keiner mehr.

*Ein Akrostichon ist eine Versform, bei der die Anfangsbuchstaben der einzelnen Verse hintereinander gelesen einen Sinn ergeben, der wiederum inhaltlich mit den Versen korrespondiert. In diesem Fall stellt jeder der zehn Verse einen achtsilbigen trochäischen Fünffüßler mit katalektischem erstem und fünftem Versfuß dar. Alles klar? (-x -u -u -u -x)

Ach ja: Ähnlichkeiten mit lebenden Personen sind rein zufällig und nicht absichtlich. Kchihihi!

Ein Gedanke zu “Lyrik 2: Ein Akrostichon*

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